Zuschuss für die Nachwuchsarbeit - Rotary Club Usingen informiert sich über die Aufgaben der Brandschützer

Um sich einmal ein umfassendes Bild über die Aufgabenpalette der Feuerwehr zu verschaffen, hatten sich die Mitglieder des Usinger Rotary Clubs am Donnerstagabend zum Besuch im Feuerwehrstützpunkt angemeldet. 

Die Jugend- und Minifeuerwehren aus Usingen freuen sich über die Zuwendung des Rotary-Clubs Usingen. Foto Seifert

Usingens Vize-Stadtbrandinspektor Andreas Lang begrüßte die 25-köpfige Besuchergruppe und stellte für den Abend einen umfangreichen Einblick in die Feuerwehrarbeit in Aussicht. Doch nicht allein wegen des Informationsaustausches waren die Mitglieder des Rotary Clubs zur Feuerwehr gekommen. „Die Feuerwehr braucht Nachwuchs. Und wir wollen die Nachwuchsarbeit unterstützen“, betonte Club-Präsident Hans-Jürgen Goslar und übergab Stadtjugendwart Bastian Scholz einen Spendenscheck.

Dann machte sich die Besuchergruppe mit Andreas Lang auf den Weg durch den Feuerwehrstützpunkt. Beeindruckt zeigten sich die Rotarier von der Atemschutzübungsstrecke. Feuerwehrmann Paul Muth demonstrierte den Gästen bei einem Streckendurchgang die Anforderungen an ausgebildete Atemschutzgeräteträger. „Nur wer vom Arbeitsmediziner regelmäßig untersucht wird und seine jährlichen Pflichtübungen im Bereich Atemschutz absolviert, darf im Einsatz ein Gerät aufziehen“, klärte Lang die Besucher auf. Beim Rundgang durch die Sozial- und Unterrichtsräume der Feuerwehr machte der Feuerwehrchef den Besuchern deutlich, dass die im kommenden Jahr anstehende Sanierung dringend erforderlich ist. Getrennte Umkleideräume und modere Sanitäranalgen müssten nachgerüstet werden. Außerdem soll der komplette Bau energetisch saniert werden. 

Auf dem Hof der Feuerwehr fand zeitgleich mit dem Besuch der Rotarier eine Übung der Einsatzgruppe 2 statt. Carlos Weidner, der als Ausbilder an diesem Abend die Übungsleitung innehatte, klärte die Gäste zum Übungsszenario auf. Eine Person, dargestellt durch eine Übungspuppe, war mit dem Unterschenkel unter die Räder eines Lastwagens geraten. Für die Feuerwehrleute galt es nun, mittels pneumatischer Hebekissen möglichst schnell den Lastwagen anzuheben und eine Rettung der Person herbeizuführen. Aufmerksam verfolgte die Besuchergruppe das Arbeiten der Einsatzkräfte. Anschließend führte Lang die Rotarier durch die Fahrzeughalle der Wehr und gab Auskünfte zu den unterschiedlichen Beladungen der einzelnen Einsatzwagen. Abgerundet wurde der Abend mit einem Imbiss in der Floriansstube der Feuerwehr.